Archive | Juni 2012

Verewigen den Sonnenuntergang

Hallo schon wieder! Ich möchte mich zuerst entschuldigen da ich mich erst jetzt mit einem neuen Artikel melde, aber bis jetzt hatte ich eigentlich keine Zeit einen neuen Beitrag zu schreiben. Die Sommerferien haben aber begonnen und ab jetzt plane ich immer öfter neues Inthalt mitteilen!
Der Sommer ist da! Endlich wieder Urlaub, Sonne, Strand und Meer – klar, dass da jede Menge Fotos gemacht werden müssen, um diese im Jahr einzigartigen Momente festzuhalten. Doch wie schafft man es, dass das Eiffelturm-Foto nicht genauso aussieht wie hundert andere zuvor? Und wann erwischt man eigentlich die „blaue Stunde“ am besten?

ImageEine rote Sonne versinkt in einem bis zum Horizont reichenden Meer, der Himmel strahlt in allen Farbtönen zwischen Orange und Tiefblau, Palmen wiegen sich sanft im Wind – ein wunderschönes Bild wenn man es mit eigenen Augen beobachten kann. Aber wie wenig bleibt davon doch manchmal auf einer Fotografie übrig? Die folgenden Tipps sollen Anregungen dazu geben, wie Sie Ihre Sonnenuntergangs-Fotos noch interessanter und schöner gestalten können. Schon kleinste Dinge können eine große Wirkung auf das Endresultat haben!

Planen Sie den Moment.Viele großartige Fotos entspringen einem spontanen Moment – wesentlich mehr jedoch entstehen aus ein wenig Gedankenarbeit im Vorfeld! Wenn Sie die Zeit haben, kundschaften Sie die Gegend in der Sie fotografieren wollen, schon tagsüber aus. Überlegen Sie sich, von welcher Position aus Sie einen besonders guten Blick auf den Sonnenuntergang haben. Wo gibt es interessante Vordergrund-Elemente, wie z.B. Schiffe, Palmen, Felsen? Seien Sie rechtzeitig vor Sonnenuntergang vor Ort, da auch die Stimmung direkt vor und nachdem die Sonne untergegangen ist, wunderschöne Motive bietet.

ImageEine wichtige Rolle spielt natürlich auch das Wetter. Der Himmel muss nicht unbedingt klar sein – ein paar Wolken verleihen Struktur und erzeugen noch einmal ganz eigene, fantastische Effekte am Himmel. Ausrüstung – was sollte man dabei haben? Wenn Sie über die entsprechende Ausrüstung verfügen, nehmen Sie auf jeden Fall ein Stativ und verschiedene Objektive mit. Je nach Objektiv haben Sie dann die Möglichkeit, ganz unterschiedliche Fotos zu machen – soll die Sonne selbst das Hauptmotiv sein? Dann ist ein Teleobjektiv notwendig. Soll es eher die umliegende Landschaft sein, ist die Weitwinkel-Version angebracht.

ImageAber auch mit einer Kompaktkamera lässt sich einiges erreichen. Ein Ersatz für ein Stativ ist normalerweise auch schnell gefunden, zum Beispiel eine Mauer, ein Stein oder ein Baumstumpf – dies ist essenziell für Aufnahmen bei so einer schwierigen Lichtsituation. Da hier die Kamera eine längere Belichtungszeit benötigt, ist die Gefahr sehr groß, das Bild zu verwackeln, wenn “aus der Hand” fotografiert wird. Abhilfe schafft hier eine feste Unterlage sowie der Selbstauslösemodus. Stellen Sie diesen auf ein paar Sekunden ein, stellen Sie die Kamera auf dem vorher ausgesuchten Platz ab und lassen Sie sie auslösen. So wird jedes Verwackeln durch die eigene Hand zuverlässig vermieden. Komponieren statt Schießen Schon wenn man sich an einfache Richtlinien hält, kann man ein Foto damit wirkungsvoll verbessern. Hier wäre zum Beispiel die „Drittel-Regel“: Teilen Sie die Szene, die Sie fotografieren möchten, gedanklich in 9 Teile. Verschieben Sie das Hauptmotiv dann so weit, bis es an einem der Schnittpunkte oder einer Linie liegt.

ImageZum Beispiel den Horizont: liegt er genau in der Mitte des Fotos, wirkt das Bild meistens ziemlich uninteressant. Nach einem oder zwei Dritteln des Bildes positioniert allerdings, wirkt ein Foto gleich viel ausgewogener. Auch die Sonne muss nicht immer im Zentrum stehen – viel spannender kann es sein, sie an den Rand des Bildes zu rücken. Ein weiterer Weg ein Bild interessanter zu machen, ist, Vordergrund-Elemente zu nutzen. Konzentrieren Sie sich nicht nur auf den Horizont und die Sonne, sondern auch auf die Dinge, die davor liegen. Im speziellen Licht des Sonnenuntergangs erscheinen Objekte, da gegen das Licht fotografiert wird, als Silhouetten. Hiermit lassen sich faszinierende Motive gestalten und Fokuspunkte im Bild setzen. Folgende Bilder sprechen für sich selbst – wie viel wäre hier ohne das Vordergrund-Element verloren gegangen?

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